Jayapura / Sentani (West-Papua Neuguinea, Indonesia)

Die Rechnung ohne den Weihnachtsmann gemacht. Unser nächstes Ziel war Jayapura, die Hauptstadt West-Papuas und unser erhoffter Hopp-Off Punkt für das Balliem Valley, wo die traditionellsten Völkergruppen noch heute sehr ursprünglich leben. Sämtliche Hotels, die wir ansteuerten waren voll, denn viele kommen jetzt hierher, um ihre Familien zur Weihnachtszeit zu besuchen. So blieb uns ein lausiges, dreckiges Zimmer. Da wir mehr als 2 Wochen nur indonesisch gegessen hatten, war der Heisshunger gross auf eine Pizza und die Pizzeria war in einer Mall ca. 3 km entfernt. Also hin da – sehr gut gegessen und direkt daneben war ein Top Hotel und wir bekamen einen guten Deal und zogen kurzerhand um. Am naechtsen Morgen galt es, sich um die Flugtickets in Balliem Valley zu kümmern. Der einzige Weg dort hinein zu gelangen. Hin wären wir gekommen, aber zureuck war alles voll. Kein Flieger und diesmal war Standby uns zu riskant, denn unser indonesisches Visa laeuft bald ab. Sehr sehr schade, aber wir konnten es nicht erzwingen. Also wird das auf meiner Wunschliste noch bleiben.
Zudem trafen wir eine Grundsatzentscheidung: weiter über die Grenze in den unabhängigen Teil nach Papua oder nicht…..
Papua kostet ziemlich und mein Jahr Reisen neigt sich langsam dem Ende. Also heisst es für mich, die „Abschiedstournee“ zu starten.
Doch selbst einen Flieger raus aus Jayapura zu bekommen gestaltete sich als schwierig, denn alle Leute sind landesweit unterwegs aufgrund der Weihnachtstage…
Dies geregelt nahmen wir uns einen Fahrer und hatten somit einen Tag, die Gegend zu erkunden. Das hiess ab auf den See (Danau Sentani) zur militärischen Kaserne mit der Aussichtsplattform zum Strand, den man hätte weglassen können.
Die Einheimischen sind alle sehr nett, wenn sie auch ab und zu skeptisch gucken. Abends muss man etwas vorsichtiger sein, denn alkoholisierte Männer können einem auf die Nerven fallen.
Die Krönung hatten wir dann am Tag des Abflugs. Ein wohl etwas höherer stehender Beamter wurde von einem Papua-Stamm mit einer Tanzeinlage begrüßt.
Der Bereich war eigentlich abgesperrt, aber wir drängelten uns mit dem Selbstbewusstsein (ich gehöre dazu) rein und Keiner sagte etwas, im Gegenteil, sie waren eher interessiert, woher wir kamen und wohin wir gingen. Tolles Schauspiel.
Dann ging es in den Flieger und ab nach…..;-)
Kleine Geschichte noch….Ein Slowake so etwa Mitte 40 sprach uns im Hotel an und wir kamen ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass er als Consultant für Geologie bei einer südafrikanischen Firma arbeitet, die den Auftrag von der indonesischen Regierung bekommen hat, ein Boden-Screening West-Papuas durchzuführen, um neue Rohstoffquellen ausfindig zu machen.
Der versprochene Flieger bzw. Helikopter, den sie dafür brauchen, bekamen sie 2 Monate nicht zu Gesicht und sie werden Tag für Tag vertröstet. „Morgen geht es los“. Somit sitzen die hier 2 Monate im Hotel und verbringen ihr Zeit mit Warten. Umsonst. Man siehe auch in Indonesien werden Steuergelder großzügig verschwendet….

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For Food 🙂

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