Raja Ampat (West-Papua Neuguinea, Indonesia)

Wo das Meer Funken schlägt. Mit der Fähre ging es entspannt in 3 Stunden zum kleinen Hafen in Waisai. Von dort sollte uns der Gastgeber mit dem Boot abholen. Doch der kam einfach nicht. Ein Kompanjunge von ihm vertröstete uns im 30min Takt. Erst war es der starke Regen auf der anderen Insel, dann das fehlende Benzin und zum Schluss der Motor. Nach 3 Stunden wurden wir im Dunkeln abgeholt zur einstündlichen Überfahrt. Kaum auf dem Boot war der kleine Wartefrust vergessen. Das Gefühl von grenzenloser Freiheit stellt sich ein, wenn einem der warme Nachtwind um die Ohren weht. Der Blick vom Boot ins dunkle Meer offenbarte einen Anblick, der magisch war. Es schien, das Meer würde Funken schlagen durch die Reibung des Motors. In Wirklichkeit ist es das nährstoffreiche Wasser und Plankton, welches einfach leuchtet, wenn Reibung entsteht. Unwirklich.
Angekommen gab es auf der kleinen Insel, die wir uns mit 8 anderen Gästen und einer Non-Profit Conservation Gruppe teilten noch Dinner, bevor es zu Bett ging. Am nächsten Morgen erkannten wir das wir im Paradies waren. Türkisblaues Meer. Weisser Strand. Perfektes Setting. Tolle Location. Entspannte Leute. 3 Freunde, Anfang der 20-iger aus Australien, Kanada und UK versüßten uns mit Ihrem Humor und ihrer Einstellung das Inselleben. Tauchen am ersten Tag mit den Manta’s war einfach grossartig. Um die 10 Stück müssen es gewesen sein. Leider ging nach dem Tauchgang und Rumtoben mit den Papua-Kids meine Unterwasserkamera kaputt. Die wievielte war das eigentlich in meinem Leben, die ich schon zerschossen habe? Ich glaube Nummer 7.
Das Wasser ist absolut nährstoffreich, das erklärt den Fischreichtum und die etwas schlechtere Sicht im Vergleich zu Banda. Aber die Tauchplätze waren gigantisch. Wir haben so etwa alles gesehen, was es zu sehen gibt inkl. Seepferdchen, Manta’s, Riffhaie, Schildkröten, riesige Bumpheads, Napoleon, Muränen, Seeschlangen, Höhlen etc. etc. etc.
Jedoch waren die Tauchgange teilweise auch ziemlich verrückt. Ein Tauchgang verlangte mir alles ab, denn es ging gegen die Strömung, die extrem war. Warum das sein musste, wissen nur die lokalen Tauchguides, die leider nicht zimperlich sind, sich mit Ihren Messern und Händen an den Korallen festzukrallen. In 15 Minuten einen Tank komplett leer zu atmen, ist für mich neuer Rekord bzw. auch verpulvertes Geld.
Da wir in einem sogenannten Budget Homestay untergebracht waren, das immer noch beachtlich teuer ist und die Tauchausrüstung nicht die Beste ist, war ein doppeltes Checken und Vertrauen auf die eigene Erfahrung absolut notwendig. Denn desöfteren war mal ein Tank leer oder eine Dichtung fehlte etc.
Dennoch, wer hierher fährt, der will tauchen oder schnorcheln. Logisch.
Das Paradies hat natürlich Schattenseiten. Essen war ziemlich knapp und musste genau aufgeteilt werden. Riesige Spinnen und Moskitos gehören dazu. Leider auch Ratten. Eine musste ich aus der Unterkunft verscheuchen. Bei einem anderen Gast lief eine Ratte nachts über den Arm. Das blieb durch lautes Schreien nicht ungehört. Die Hunde benehmen sich leider nachts komplett daneben und kopulieren ständig und verhaken sich andauernd, welches zu lautem Jaulen führt. Waschen sehr basic. Eine Schöpfkelle und Regenwasser.
Wunden, die man an den Füssen durch unpassende Flossen oder beim Beachvolleyball bekommt, entzünden sich schnell und verheilen langsam.
Dennoch war abgesehen von dem penetranten Schweissgeruch einiger Locals (sorry war echt so) dieser Fleck Erde als auch die anderen Inseln drumherum ein Paradies. Hoffentlich bleibt das so ursprünglich. Muss in meinem Leben hier noch mal zurück.
action arriving Waisai beachboy dance with the devil daytrip to the passage Enterprise FB profile pic 2 fellows freezing heaven Jump (1) Jump kids in paradise Kinder schmeissen kinderschmeissen 2 magico majesty nett nirvana our bed our hut Our Papua host paradise scared of the white man seal so magic splash stupid dogs sunset swimming with Mantas thumbs up unreal view to our beach who is beautiful?
For Food 🙂

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