Tokio (Japan)

Was ne Hammerstadt!! Einige der höchsten Wolkenkratzer der Welt und der zweithöchste Tower (Skytree) der Welt. Das in einem der Erdbebengebiete schlechthin. In einer Nacht habe auch ich ein leichtes Beben gespürt, welches die Einwohner hier gar nicht für voll nehmen. Die Tokioter (wie auch immer sie genannt werden) können genau unterscheiden welche Stärke ein Beben hat und sie meinen ab Skala 3 aufwärts wird es ungemütlich.  Thanuja, eine Reisebekanntschaft, die ich in Manila getroffen habe, hat mich in ihrer Wohnung unterkommen lassen. Thanuja kommt aus Srilanka, lebt aber schon 12 Jahre in Tokyo und natürlich war ich dankbar unterkommen zu dürfen und zudem habe ich das ein oder Andere über Tokyo erfahren.
Logischerweise musste ich auf den Skytree und das Wetter, gerade Sonnenuntergang hätte es nicht besser malen können. Der Mt. Fuji in der Ferne und Tokyo zu Füssen. Ein Erlebnis auf das ich mir erstmal meinen ersten Glühwein gönnen musste am Fusse des Towers.
Eine Nacht verbrachte ich möglichst nahe am Fischmarkt in einem Kapselhotel. Beides stand auf meiner endlosen Wunschliste. Kapselhotel ist sicher ein Erlebnis, aber schlafen war eher so lala, da die Salary-Men (japanische Businessleute), erst nach und nach in der Nacht angeschlichen  kommen und wenn einer direkt über dir schläft hört man doch sehr viel. Auf Ohrenstöpsel habe ich verzichtet, denn ich musste am Morgen um 03:00 Uhr raus, um zum Fischmarkt zu Fuss zu kommen und an der Thunfisch Auktion teilzunehmen, an der die Plätze auf 120 limitiert sind. Sicher ein Highlight für mich hier. Der Markt ist megaquirlig und man muss aufpassen nicht von den Gabelstaplern überrollt zu werden.
Weltweit der Größte Fischmarkt lädt natürlich dazu ein, ein Sushi Breakfast zu geniessen. Lecker!!
Auch die Rushhour ist phänomenal. Nie habe ich vollere U-Bahnen erlebt. Die „Bahnsteigangestellten“ schieben quasi mit weissen Handschuhen die letzten Passagiere in den Zug. Das muss man abkönnen. Shinjuku in Tokio ist nach Mumbai auch der zweitgrößte Bahnhof im Bezug auf Passagieraufkommen.
Ein letztes leckeres Abendessen mit Thanuja und Yu (beide hatte ich in Manila kennengelernt) und die Zeit war rum in Tokyo. Morgens musste ich zum Flughafen und stand noch früher auf um nicht in die Rushhour zu kommen. Gelang mir nur teilweise.
So jetzt geht es in wärmere Gefilde. Deswegen ist ein Paket mit warmen Sachen zurück auf dem Weg nach Deutschland und mein Rucksack deutlich leichter.
beer ghat breakfast (1) Breakfast busy drivers bye bye Tokyo and Mt. Fuji capsule hotel (1) capsule hotel clean up fish cutting dinner last night in Tokyo Dinner with Thanuja enjoying Shibuya equipment first mulled wine fish market (1) fish market geisha's higher last dinner with Thanuja and Yu market (1) market marking outside fish market packaging packed metro Packed poor tunas quality control Shibuja - most packed crossing Shinjuku area (1) Shinjuku area Shinjuku skytree snapper sunset incl. Mt. Fuji surviving metro Temple at Asakura Tokyo at night (1) Tokyo at night tuna auction (1) tuna auction waiting in front of the elevator What a view!
For Food 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.