Aso / Kumamoto (Kumamoto Prefecture, Japan)

Mit Charles Bronson, Ben Johnson und Walter Mommsen im Onsen.
Nein, natürlich nicht. Ich brauchte ne Headline.
Aso kleiner Ort. Doof wie ich war, bin ich 2 Stationen zu früh aus dem letzten Zug gesprungen. Hatte mich zu sehr auf meinen Instinkt verlassen, anstatt auf mein Navi. Sehr dumm. Mitten in der Pampa. Da Taxi ziemlich teuer war, hiess es für mich laufen. Glücklicherweise liegen die Stationen nicht soweit auseinander, sodass ich es in knapp 1,5 Stunden schaffte. Hostel war super. Tolles Ding. Sehr familiär. Traf unter Anderem einen Travel Writer der für Japan und Korea den Rough Guide schreibt. Wusstet ihr eigentlich, dass Rough Guide den Inhalt liefert für den deutschen Stefan Lose? Haben wohl einen Vertrag.
Nun ja, ich war hier um den Mt. Aso aka größten Vulkan Japan’s zu sehen bzw. in den Krater zu schauen. Mit dem Bus und der Seilbahn ging es hoch. Wetter war wirklich bescheiden. Sehr bescheiden. So bescheiden, dass ich quasi nichts sah. Viel zu nebelig. Okay, dann eben wieder runter trecken dachte ich. Nun auch das war kein Spass, denn es regnete und war weiterhin nebelig. Also mit dem Bus zurück und sage und schreibe mal relaxen. Hiess für mich, ab in den Onsen. Ich mag diese Kultur. Sich selbst schrubben bis der Arzt kommt und dann im viel zu heissen Wasser sitzen bis es nicht mehr geht und anschliessend in die Sauna bis man vertrocknet ist. Danach soll man ist Bett.
Nächsten Tag weiter mit dem Zug nach Kumamoto. Rucksack ins Schliessfach am Bahnhof und ab die Burg angucken, wofür der Ort berühmt ist. War schön, aber nicht der Kracher. Dann zurück hin es in den High Speed Train (Shinkansen), ab nach Hiroshima. Wat ein schnellet Teil. Kann man gar nicht entspannen so schnell ist der…..;-)
Kurze Story. In Kumamoto sprach mich ein Japaner an. 56 Jahre alt. 1,70 m gross. 47kg. Sagt er. Nach 3 Minuten fiel mir dann auch auf, dass er nen leichten Schatten hatte und man mit seinen Ruinen (Zähne) Schiessen spielen konnte.  Wir sassen dann zusammen in der Tram und er wollte unbedingt das ich auf seine Kosten fahre und dann entblößte er sein Hemd um zu signalisieren wie gut trainiert seine Bauchmuskeln waren. Die alerteren Damen die uns gegenüber sassen machten einen äußerst empörten Gesichtsausdruck und zugegeben war mir das in Japan auch leicht unangenehm. Wie stiegen aus. Ich verabschiedete mich artig. Er meinte ich solle warten. Dann kramte er in seiner Tasche rum, holte ein Metallbehälter für Visitenkarten raus. Nahm alle Visitenkarten raus, in dem er sich auf der Strasse auf den Boden setzte, und gab mir diesen Visitenkartenmetallbehaelter als Geschenk. Jegliches „Nein, danke“ half nichts. Nu hab ich das Ding und ihm versprochen, dass ich ihm ne Postkarte schicke aus Deutschland. Ja und selbst wenn er ein kleines Ding an der Waffel hat….versprochen ist versprochen!!

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For Food 🙂

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