Chuncheon / Sokcho / Seoraksan National Park (Gangwon-do Province, Korea)

Massen, und doch war ich der Einzige und Letzte. Nicht die Chinesen! Die Koreaner sind es! Die Koreaner!
Ohne Anstrengung ging es mit dem Zug nach Chuncheon, einem Ort, der durch die koreanische Filmserie Winter Sonata zu viel Ruhm gelangt ist. Neben dem ein netter See, eine nette Insel und eigentlich war es das auch schon. Mit dem Rad konnte ich einen tollen Sonnenuntergang miterleben und habe dann in meinem Love Motel gut übernachtet. Sofern die Stadt kein Hostel hat sind diese Motels die beste Wahl. Günstig, gross, sauber und Top Interieur. Ohrenstöpsel waren nicht notwendig es war glücklicherweise nicht genug „Love in the air“.
Am nächsten Morgen ging es in ein Café, wo ich mir einen meinen Café bestellte. Habe wohl vergessen das in anderen Café-Haeusern „tall“ nicht klein bedeutet, sondern gross. Diese 15 min länger für meinen grossen Kaffee fehlten mir am Ende des Tages.
Ich nahm dann den Bus weiter nach Sokcho, gelegen an der Ostküste. Ohne mich lang aufzuhalten ging es dann mit dem nächsten Bus in den Seoraksan National Park. 15:30 Uhr war es. Ich checkte in einem günstigen Hostel ein, schmiss die Sachen hin und machte mich auf zur Besteigung eines der Aussichtspunkte. Ich wusste mir bleiben 2 Stunden für den Aufstieg und in einer Stunde sollte ich den Abstieg schaffen. Ich wollte an diesem tollen Herbsttag natürlich den Sonnenuntergang von oben noch erwischen. Was mir entgegenkam waren Massen von Asiaten, vermutlich Koreaner und alle mit Top-Ausruestung ausgestattet. Von den Wanderstöcken, Softshelljacken, Boots, Caps bis hin zu bepackten Rucksäcken. Was man alles so mitnehmen kann für einen halben Tagestrip! Ich dachte immer die Chinesen wären diesbezüglich soweit vorne, aber die Koreaner sind quasi noch ne Runde mehr „High Tech“. Schnell stellte sich heraus ich war der Einzige der noch auf dem Weg nach oben war. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit den ich verlor. Sonnenuntergang verpasst um ca. 15 Minuten. Dieser grosse Café Latte! Der war schuld! Dennoch die Natur und der goldene Herbst und die Farben sind herrlich.
Obwohl ich gut durchgeschwitzt war nahm ich es mit Humor und wusste ich muss hetzt genauso schnell wieder runter bevor es dunkel wird, denn grosste Steinbrocken auf dem Weg und Wurzeln können die Knöchel doch beschädigen, wenn man nicht aufpasst. Zum Schluss war es finster, aber alles ging gut und als Belohnung gab es selbst aufgebrühte Instantnudeln. Naja hab schon besser gegessen. Da ich wieder mit meinem Müsli reise, gab es am Morgen ein gutes Frühstück und auf ging’s nach Gangneung die Ostküste runter.
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For Food 🙂

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